Ehrung für SLOWENIENEINSATZ

BMI und Land NÖ ehren Feuerwehren und Mitglieder für den Einsatz im Nachbarland Slowenien.

Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner verlieh am 3. April 2014 in Wien Dekrete an knapp 400 Helferinnen und Helfer der freiwilligen Feuerwehren, die im Februar 2014 Einsatzkräfte in Slowenien bei den Aufräumungsarbeiten nach einem Eissturm unterstützten.

Massive Schneefälle und Eis führten Ende Jänner 2014 in weiten Teilen Sloweniens zum Ausfall der Stromversorgung. Bis zu 200.000 Menschen (10 % der slowenischen Bevölkerung) waren ohne Strom. Feuerwehren aus Niederösterreich, Salzburg, Wien und Kärnten wurden über Koordination des Bundesministeriums für Inneres und unter Mitwirkung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes am 3. Februar 2014 nach Slowenien entsandt. Bis zum 21. Februar 2014 standen täglich mehr als 100 Frauen und Männer mit über 50 Fahrzeugen und 36 Stromgeneratoren im Einsatz. Eine mobile BOS-Tetra-Funkstation des Innenministeriums stellte die Kommunikation sicher.

"Als unser Nachbar in Not war, haben Sie, liebe Einsatzkräfte, keine Sekunde gezögert, um rasche und unbürokratische Hilfe und Unterstützung zu leisten", sagte die Innenministerin zu den Einsatzkräften. "Menschen wie Sie sind der Garant für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben in Österreich und über die Landesgrenzen hinaus. An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank und meine Anerkennung für Ihren großartigen Einsatz."

Als offizieller Vertreter der Republik Slowenien bedankte sich Botschafter Andrej Rahten bei den Helferinnen und Helfern der österreichischen Feuerwehren. Unter den Festgästen waren Nationalratsabgeordneter Wolfgang Knes, Sektionschef Hermann Feiner, der Präsident des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern, Vertreter der Landesfeuerwehrverbände sowie der Geschäftsführer der Firma Tetron, Ing. Stefan Semlegger.

Neben Österreich leisteten auch Deutschland, Kroatien, Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn Hilfe. Österreich trug in personeller und technischer Hinsicht über 50 Prozent der internationalen Gesamthilfe und leistete damit im Rahmen des Katastrophenhilfeabkommens zwischen Slowenien und Österreich einen entscheidenden Beitrag zur Versorgung der slowenischen Bevölkerung und Wiederherstellung der Normalität. Die aus der Katastrophenhilfe entstandenen Kosten von 100.000 Euro trug das Innenministerium.

Die österreichische Hilfe an Slowenien war der insgesamt 74. Hilfseinsatz im Rahmen von EU-, NATO- oder bilateralen Beziehungen.

Auch die FF Wullersdorf war gemeinsam mit der FF Hollabrunn an diesem Einsatz beteiligt.

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